Vom Suchen und Finden! Influencer das unbekannte Wesen?

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Bloggerrelations, Influencer, Influencer-Marketing, Blogger, Beziehungen,….. *Bingo* kaum andere Phrasen sind derzeit in aller Munde. Aber was genau sind eigentlich Influencer und wie kann man diese finden? Dieser Blogbeitrag soll ein wenig dazu beitragen, die Suche, die Beziehung und die Nachhaltigkeit zu beleuchten.

Was genau ist denn jetzt ein Influencer?

Googlet man „Influencer“, wobei man auch Meinungsführer sagen könnte, so gelangt man wie so oft als erstes auf den Wikipedia Eintrag, in dem steht. „Influencer  (von engl. to influence : beeinflussen) ist ein um 2007 entstandener Begriff für eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in den sozialen Netzen des Internets für das Marketing interessant wird.“ Quelle: Wikipedia

Influencer sind also Meinungsführer, die „viel gehör“ finden, Meinungen vertreten, Meinungen machen und auf die (sicherlich auch) viele Menschen meist Leser der Kanäle dieser Personen auch hören. Diese Personen können Meinungsführer in den unterschiedlichsten Themen sein. In der Regel, sind diese in Ihren zahlreichen Netzwerken sehr aktiv und haben viele Follower, oft ein Garant für große Reichweite. Influencer zeichnen sich meist durch besonderes Fachwissen und qualitativ hochwertige Texte zu Ihren Themen aus. Wenn man das ganze versucht simpel aufs wesentliche runterzubrechen, könnte man sagen. Wer in einem bestimmten Themenfeld Beratung sucht ist bei Influencern gut aufgehoben. Gleiches gilt auch somit für Kaufempfehlungen und hier kommt der Marketingansatz ins Spiel.

Das Wissen in einem Themenfeld, nutzen viele Leser der Blogs von bekannten Influencern, um ihr eigenes Wissen zu ergänzen oder sich über Produkte zu informieren bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Daher werden momentan leider sehr viele Influencer, mit viel zuviel völlig belanglosen Produkttestanfragen zugeworfen. Entscheidet dabei ist jedoch den „richtigen“ Influencer zu finden der auch zu meinem Produkt oder meiner Dienstleistung passt.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass man mit der richtigen Wahl der Influencer, der richtigen Ansprache im richtigen Themenfeld, sehr starke Meinungsmacher für sich gewinnen kann, wenn man es denn richtig anstellt. Zu oft werden einfach stark aktive Personen oder Betreiber hoch frequentierter Blogs angeschrieben, ob diese nicht mal den neusten Rasierer testen können. In der Hoffnung das dann viele Leute von diesem Rasieren lesen und ihn kaufen.

Den richtigen finden

Man könnte sicherlich einfach versuchen über bestimmte Tools zum Ziel zu kommen. Ich glaube aber das allein wird nicht ausreichen, denn oftmals sind es kleine Feinheiten oder das simple Bauchgefühl, welche uns vermitteln ob die betreffende Person auch die richtige für uns ist. Natürlich ist ein hoher Klout oder Kred Wert schon ein Anhaltspunkt zumindest wie aktiv die Person ist. Das lässt sich aber auch leicht an der Frequenz der Postings ermitteln. Spannender wird es schon wenn sich ermitteln lässt wie oft die Person z.b. retweetet, geteilt o.ä. wird, erst dann wir ja ein Schuh draus. Es nützt ja auch nichts wenn ein potentieller Meinungsmacher, 30 Tweets am Tag raushaut, aber keiner Notiz davon nimmt. Ein guter Mix aus Monitoring, persönlicher Einschätzung, Recherche oder einer simplen Befragung anderer Commnity Mitglieder, wird sicherlich helfen, die wirklichen Meinungsmacher zügig zu ermitteln.

Bitte mit richtiger Ansprache!

„Sehr geehrter Herr Kasten“ –> Zack, Mülltonne. So sollte es nun wirklich nicht sein. Im Netz findet man mittlerweile mehr Artikel darüber wie man Influencer ansprechen sollte, als es Sand am Meer gibt. Zunächst mal sollte die Person wirklich zu einem passen, besser noch man kennt sich schon. Oftmals findet man doch schon über Produkte, Dienstleistung oder andere Blogbeiträge zueinander. Auch können sich die Vertreter des Unternehmens auf einem der unzähligen Social Media, Twitter oder Blogger-Events den Protagonisten nähern. Sie beißen nicht.

Ich persönlich finde es am charmantesten wenn man sich wirklich schon kennt, oder man sich zumindest in dem ein oder anderen Netzwerk schon folgt. Dann finde ich es unabdingbar den Influencer persönlich anzurufen oder per lockerer DM, je nach dem in welchem Netzwerk man sich kennt, zu kontaktieren. Denn auch hier zählt wie so oft der erste Eindruck.

Danach?

Hat man den oder die Influencer gefunden und eine spannende Kooperation hinter sich gebracht, hören Sie bitte nicht auf im Kontakt zu bleiben. Ein wenig Nachhaltigkeit dürfen wir uns schon wünschen, so wird sicher für beide Seiten ein langfristiger sinnvoller Schuh draus.

Fazit

Tools können helfen, aber ein gutes Bauchgefühl ist dadurch nicht zu ersetzen. Wer seine Branche kennt, wird auch schnell mit etwas Feingefühl einen „Blick“ für seine Herde entwickeln und die Leitschafe herausfiltern. Dann seid nett zu Ihnen!

Dies ist mein kleiner Beitrag zu Stefans Blogparade: „Wie finde ich den Influencer?“ auf MonitoringMatcher, an der ich zwar etwas verspätet aber dennoch gern teilgenommen habe.

Hula Hula

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