Wenn das „Social“ in Social Media wieder Substanz bekommt!

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Wer mich kennt, der weiß ganz genau wie ich zu sozialen Netzwerken stehe! Ich mag Sie, sogar sehr. Die Kommunikation im Internet hat mich immer schon so stark begeistert, das ich das ganze auch beruflich mache.

Romy Mlinzk hat vor wenigen Tagen auf Facebook eine Diskussion ins Leben gerufen, ob der Relevanz von Social Media und ob das ganze nicht gerade eine Verzerrung erfährt. Ist der Content mittlerweile zweitrangig und haben nur noch die jungen, hippen oder schönen via Selfies und Haul Video eine echte Chance.

Ich glaube nach wie vor fest an das „Social“ in Social Media und die Aktion #einBuchfuerKai bestätigt das ganze für mich.

Kai ist Autor und ein Freund meines Arbeitskollegen Johannes Korten, dieser erlitt kürzlich einen Schlaganfall und liegt seit dem im Koma. Ein Zustand der für Hannes untragbar ist, nichts zu tun. Er tat was er immer tut, zunächst verfasste er einen Blogpost – Der Tod ist ein Arsch, dann einen zweiten. Hier zu finden war nun der direkte Aufruf zu helfen und vor allem zu „teilen“.

Das Netz macht mit

Teilen, genau das haben die Freunde und Follower getan, immer unter dem Hashtag #einBuchfuerKai. Als dann Branchenkollegen, Freunde, Fans und Follower erst richtig loslegten erfuhr das ganze eine Resonanz, die auch ich bis dahin nur von groß angelegten Kampagnen mit viel Werbe-Budget kannte. Wenn doch nur der Anlass nicht so traurig wäre.

Bis heute wurde der Facebookeintrag von Kais Frau über 12.800 mal geteilt. Sein Buch schoss über Nacht vom Verkaufsrang 51.xxx zunächst auf Platz 2 und wenig später sogar, verdrängte es die Biografie von Thomas Gottschalk und gelang auf Platz 1.

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Auf Twitter haben wir es hier noch mit ganz anderen Zahlen zu tun. Die theoretische Reichweite über Zeit, liegt hier aktuell bei knapp 14,8 Mio. Kontakten. Und sogar auf Instagram, gibt es schon über 40 Beiträge mit dem Buch.

Social Media Analyse Hashtag #einBildfuerKai vom 22.05.2015 / 14:50 Uhr

Social Media Analyse Hashtag #einBildfuerKai vom 22.05.2015 / 14:50 Uhr

Und an spätestens dieser Stelle möchte auch ich es nicht versäumen euch nochmal darauf hinzuweisen, das die Familie von Kai nach wie vor Hilfe benötigt. Geht einfach zu Amazon (nur dort gibt es das Buch).

Hannes macht dies alles auf seiner Webseite total transparent.

Mein (kleines) Fazit

Das „Social“ in Social Media scheint es also doch noch zu geben, der soziale Zusammenhalt einer Gemeinschaft oder wie wir es nennen Community, hat nach wie vor eine große Kraft und Resonanz wenn man sich darüber einig ist das es wirklich wichtig und nötig ist, gemeinsam für eine Sache zu Kämpfen.

Machen wir doch einfach so weiter, gemeinsam gegen Themen wie Überwachung oder Vorratsdatenspeicherung und für Themen wie Netzneutralität.

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